Sportliche Sportferien
Ist das nicht ein perfekter Start in London, erst eine Woche Schule und dann eine Woche Ferien? Das finde ich zumindestens. Am Montag hatten Holly und ich nichts geplant, also sind wir mit unserem Papa Carag Fahrrad fahren gegangen an der Themse. Wir wollten gucken, wie lange es dauert, von uns bis zur schwedischen Schule zu fahren. Leider weiß ich nicht wie lange es dauert, denn ich habe nicht auf die Stoppuhr geguckt als wir fertig waren. Aber eine Sache weiß ich dazu, und zwar dass es an der Themse sehr matschig ist. Meine Hose und mein Fahrrad sahen danach aus wie kleine Ferkel, die sich im Schlamm gewälzt haben.
Am Dienstag war mein sportlicher Tag. Um 6:57 Uhr klingelte der Wecker. Anziehen, frühstücken und um 8:30 Uhr loslaufen zum Lager (ich habe nämlich ein Lager gebucht, Holly hat auch ein Lager). Mama und ich sind an der Themse entlang gelaufen. Dort war es mal wieder so richtig matschig. Als wir um kurz vor 9 Uhr beim Lager ankamen war meine Hose schon wieder dreckig. Das Lager ging bis 16 Uhr. Dann hat Mama mich abgeholt und wir sind zurückgelaufen nach Hause. Den Rest des Tages hab ich mehr gechillt.
Am Mittwoch mussten Holly und ich früh aufstehen (ich leider mit sehr dollem Muskelkater), denn für beide begann das lager um 9 Uhr. Dieses mal hat Papa mich hingefahren. Holly ist mit Mama zu ihrem Lager gelaufen. Um 16 Uhr hat Papa mich wieder abgeholt und nach Hause gefahren. Der Tag ging wieder eher chillig zu ende.
Am Donnerstag musste ich schon wieder früh aufstehen, um mit Mama zum Lager zu laufen. Der Muskelkater war schon besser aber noch nicht ganz weg. Doch an diesem Tag war nicht um 16 Uhr Schluss für mich, denn nach dem Lager war noch eine Generalprobe für einen Wettkampf, den ich in einem Monat haben werde. Nach der Generalprobe kam Papa und wir sind nach Hause gelaufen, aber da die Themse überschwemmt war, mussten wir an der Straße entlang laufen. Als wir die Hälfte des Weges geschafft hatten fuhr eine Freundin von mir an uns vorbei. Sie haben gehalten (sie war mit ihrer Mutter im Auto) und uns einsteigen lassen. Kurz vor unserer Straße haben sie wieder gehalten und uns aussteigen lassen.
Am Freitag war mein letzter tag beim Lager. Papa und ich sind mit unseren Fahrrädern an der Themse entlang gefahren. Zum Glück war sie nicht mehr überschwemmt. Beim Lager hatten wir Heute etwas ganz besonderes gemacht. Wir haben geübt, Seile hoch zu klettern. Dazu haben die Leiter Seile an der Decke runtergelassen. Ein Mädchen hat es bis nach oben geschafft. Ich bin leider nur fast bis nach ganz oben gekommen. Um 16 Uhr war Schluss und ich und Papa wollten an der Themse entlang wieder zurück fahren. Ihr könnt ja sehen wie das gegangen ist...
Richtig gesehen die war schon wieder überschwemmt. So leicht gaben wir aber nicht auf, wir sind durch die großen Pfützen gefahren, bis eine zu große kam. In der Mitte war es so tief dass es bis zu den Knien ging. Dann sind wir umgedreht und wieder zurück gefahren. Zu Hause angekommen war meine Hose total nass. Ich musste sie aufhängen. (eigentlich hätte ich mich direkt mit aufhängen können, aber das habe ich dann doch lieber nicht gemacht). Am Abend haben wir dann noch Pizza bestellt. Danach haben wir auch einen Film geguckt.
Am Samstag hatten wir eine Einzieh-Feier. Da waren viele Leute. Eine Freundin aus der schwedischen Schule war auch dabei. Zusammen haben wir dann Melodifestivalen geguckt. (Melodifestivalen ist ein schwedischer Musikwettbewerb, bei dem der Beitrag für Eurovison Song Contest gewählt wird).
Am Sonntag hieß es wieder früh aufstehen. Ich bin mit Papa schwimmen gegangen. Danach haben wir im Café etwas warmes getrunken und einer Gruppe etwas älteren Wassergymnastikerinnen zugeguckt. Das sah ein bisschen lustig aus... Am Nachmittag kam meine Freundin zu Besuch. Wir haben Monopoly gespielt.
Es war eine sehr ereignisreiche Woche. Jetzt muss ich mich erstmal erholen.
Heutige Autorin: Tikaani

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